Seretide Diskus 250 oder Seretide Diskus 500?

Seretide Diskus 250 oder Seretide Diskus 500?

Etwa 300 Millionen Menschen leider heutzutage laut Angaben der WHO an Asthma. Glücklicherweise hat sich in den letzten Jahren in diesem Bereich viel getan, sodass die Bronchialerkrankung inzwischen gut behandelt und akute Anfälle schnell eingedämmt werden können. Es existieren viele Medikamente, die Asthmapatienten helfen, ein so normales Leben wie möglich zu führen. Das beliebteste Asthmamedikament ist Seretide Diskus, das eine Kombination aus zwei verschiedenen Wirkstoffen enthält, die zum einen die Entzündung in den Bronchien hemmen und zum anderen die Atemwege weitern, was bei einem Asthmaanfall schnelle Abhilfe schafft.

Dieses Medikament gibt es mit unterschiedlichen Dosierungen, das heißt, dass das Medikament in der Stärke variiert. In der Regel fängt jeder Patient mit einer leichteren Dosierung an, die dann nach Absprache mit dem Arzt und je nach Schwere des Asthmaleidens gesteigert werden kann. Beraten Sie sich auf jeden Fall immer vorher mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Dosis erhöhen.

Welche Zusammensetzung ist für mich geeignet?

Seretide Diskus gibt es in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Es ist außerdem als Accuhaler und Evohaler erhältlich, die jeweils über unterschiedliche Dosierungen verfügen. Der Evohaler ist als Seretide 50, Seretide 125 und Seretide 250 erhältlich. Die Zahl gibt an, wie viel mcg Fluticason Propionat im Wirkstoff enthalten sind. Dies ist ein Kortikosteroid, das maßgeblich die Entzündung in den Bronchien bekämpft. Der Accuhaler hingegen ist als Seretide 100, Seretide 250 und Seretide 500 erhältlich. In der Regel soll der Inhalator zweimal täglich angewandt werden und natürlich bei akuten Notfällen. So kann gewährleistet werden, dass die Entzündung in den Bronchien zurückgeht und entsprechend weniger Asthmaanfälle auftreten.

Während Seretide 50, Seretide 100 und Seretide 125 eher für eine niedrige Stärke stehen, verfügen Seretide 250 und Seretide 500 über eine höhere Dosierung, die entsprechend bei Benutzung des Inhalators abgegeben wird. Die passende Stärke wird vom Arzt verordnet und kann je nach Bedarf variieren und nach oben oder unten verschoben werden. Allgemein kann man sagen, dass die niedrigen Stärken besonders für Kinder oder Patienten mit leichten Beschwerden geeignet sind, die hohen Stärken richten sich derweil eher an Patienten mit einem schweren Asthmaleiden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Evohaler und einem Accuhaler?

Evohaler und Accuhaler bezeichnen unterschiedliche Inhalatoren bzw. Asthmasprays. Evohaler funktionieren mittels Treibgas und geben die Wirkstoffe auf Knopfdruck als feines Spray ab. Das Mittel muss dann schnell inhaliert werden. Accuhaler hingegen funktionieren mit einer Art Trockenpulver, in dem sich der Wirkstoff von Seretide Diskus befindet. Betätigt der Patient einen Hebel am Inhalator, wird dieses Pulver freigesetzt und muss vollständig eingeatmet werden, um den Asthmaanfall zu stoppen. Das Pulver enthält zumeist Laktose, weshalb es sich also nicht für Menschen mit einer Laktoseintoleranz eignet. Während der Accuhaler wie ein Diskus im Kleinformat aussieht, setzt sich der Evohaler aus zwei verschiedenen Teilen zusammen, die der Patient aneinander drücken muss, damit der Wirkstoff freigesetzt wird. Beide Inhalatoren haben ein kleines Zählfeld, dem Sie die verbleibenden Dosierungen entnehmen können. So kann man auf Nummer sicher gehen, dass immer genügend Dosierungen vorhanden sind, was besonders für den Ernstfall sehr wichtig ist.

Im Zweifel sollten Sie stets Ihren Arzt konsultieren, der anhand von Tests feststellen kann, ob die verordnete Dosierung noch Ihren aktuellen Bedürfnissen entspricht.